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Fluoreszenz zur Kontrolle der Teilesauberkeit

Sind die gereinigten Teile wirklich sauber? Oder ist doch ein dünner Ölfilm verblieben?
Weisen Sie Ihrem Lieferanten oder Auftraggeber mit robuster und sensitiver Fluoreszenzmesstechnik nach:

"100% sauber!"

Messprinzip SITA CleanoSpector & SITA clean line CI

Der SITA CleanoSpector und das SITA clean line CI erfassen die Schmutzschicht durch deren Fluoreszenz, die von einer LED mit Licht im ultravioletten Bereich angeregt wird. Eine Fotodiode im Sensorkopf misst die Intensität der Fluoreszenz.

Je höher der Messwert, desto stärker ist der Schmutzfilm bzw. geringer ist die angezeigte Sauberkeit.

Verfahren zum Ermitteln einer Sauberkeitsreferenz

Der SITA CleanoSpector ist vor der Sauberkeitskontrolle auf ideal sauberen Referenzteilen zu kalibrieren. Dabei wird die Fluoreszenz der ideal sauberen Oberfläche ohne Schmutz berücksichtigt. Beim anschließenden Messen auf der ideal sauberen Referenzoberfläche gibt der SITA CleanoSpector eine Sauberkeit von 100 % aus. Der Kalibrierwert wird im Messgerät gespeichert.

VORGEHEN

1. Intensivreinigung der Oberfläche eines Referenzteiles zur Herstellung der Kalibrierprobe

Intensive und lange Reinigung (ca. 15 min) des Referenzteiles im Tauchverfahren in einer für das Material geeigneten frischen wässrigen Reinigungslösung. Für Stahl und ähnliche Werkstoffe wird ein alkalischer Reiniger empfohlen. Materialien wie Aluminium oder Zink sollten mit einem neutralen oder mild alkalischen Reinigern vom Schmutz befreit werden.

2. Gründliches Abspülen mit destilliertem Wasser

Durch Abspülen mit destilliertem Wasser werden die Reinigerrückstände von der Oberfläche der Kalibrierprobe entfernt. Reinigerrückstände wie Tenside oder Reste von Lösemitteln fluoreszieren und verfälschen den Kalibrierwert.

3. Trocknen der Kalibrierprobe

Die Oberfläche der Kalibrierprobe ist in einer staubfreien Umgebung mit Heißluft (Fön) zu trocknen.

4. Kalibrieren des SITA CleanoSpectors auf der Kalibrierprobe

Der SITA CleanoSpector kann intern Kalibrierwerte für bis zu 255 verschiedene Teileoberflächen speichern. Diese Kalibrierwerte werden nur für Messprofile vom Typ Surface zur Ausgabe "Sauberkeit in %" verwendet und dem Wert 100 % Sauberkeit zugeordnet. Die Kalibrierung sollte an mindestens fünf verschiedenen Messstellen (Kalibrierpunkte) auf der Kalibrierprobe erfolgen. Dadurch wird vermieden, dass die Kalibrierung zufällig auf einer noch vorhandenen punktuellen Verunreinigung durchgeführt wird. Die Anzahl der Kalibrierpunkte lässt sich im Gerätemenü einstellen. Bei metallischen Materialoberflächen sollte der ermittelte Kalibrierwert zwischen 0 und 2 RFU liegen. Bei Aluminium können höhere Werte auftreten. Die detaillierte Beschreibung der notwendigen Geräteeingaben findet sich in der Bedienungsanleitung des SITA CleanoSpector.

 

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