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FAQ - SITA Tensiometer

Warum ein Blasendrucktensiometer?

Blasendrucktensiometer erlauben eine unkomplizierte Messung der dynamischen Oberflächenspannung auch mit geringen Probenmengen. Der weite Regelbereich des Oberflächenalters (Blasenlebensdauer) ermöglicht eine Untersuchung des kinetischen Verhaltens der oberflächenaktiven Flüssigkeitsbestandteile. Die für die Messung entscheidende Grenzfläche (Luft/Probe) muss nicht aufwendig gereinigt werden (wie z.B. bei einem Du Noüy-Ring), da sie mit jeder Blase neu entsteht.

Warum ein SITA-Tensiometer?

SITA Tensiometer sind einfach zu handhaben, die Funktionen sind der jeweiligen Applikation angepasst.

Die Messwerte aller SITA-Blasendrucktensiometer (SITA DynoTester+, SITA pro line t15, SITA science line t60/t100 oder SITA clean line ST) sind miteinander vergleichbar. Messergebnisse aus der Forschung sind so bis zur Prozessüberwachung nutzbar. Das ist einzigartig auf dem Markt der Blasendrucktensiometer.

Muss man die Eintauchtiefe beachten?

SITA-Blasendrucktensiometer arbeiten unabhängig von der Eintauchtiefe. Die Handhabung gestaltet sich dadurch wesentlich unkomplizierter. Auch die Dichte der Messflüssigkeit (oft unbekannt) muss nicht bestimmt und eingegeben werden.

Welches Gerät für welche Applikation?

Die Geräte unterscheiden sich durch ihren Funktionsumfang und den Messbereich. Um Ihre Anforderungen und Ihr Budget zu einem Optimum zu verknüpfen, beraten Sie unsere Ingenieure gern.

Benötigt man zum Messen einen PC?

Die Handmessgeräte arbeiten eigenständig. Alle Messgrößen wie Oberflächenspannung, Temperatur, Blasenfrequenz und Blasenlebensdauer (Oberflächenalter) werden automatisch gemessen und im Gerät gespeichert (SITA DynoTester+, SITA pro line t15, SITA science line t60/t100).

Die verfügbare Windows-Software erlaubt zusätzlich:

  • die bequeme Einstellung und Steuerung des Gerätes mittels gewohnter Windows-Elemente,
  • das komfortable Anzeigen, Zusammenstellen und Ausdrucken der Messungen und
  • die Speicherung der Daten in weiter zu verarbeitenden Dateien.

Benötigt man zur Verwendung der SITA-Tensiometer Vorkenntnisse?

Die Geräte sind einfach und insbesondere mobil nutzbar. Eine besondere Schulung ist nicht erforderlich.

Die Grundfunktionen wie

  • ONLINE-Messung (permanente Messung bei konstantem Oberflächenalter) und
  • AUTO-Messung (Messwerte bei verschiedenen Oberflächenaltern)

sind einfach durch Tastendruck zu starten. Natürlich sind wie bei jeder Messung ein Mindestmaß an Sorgfalt und Kenntnisse zum Messproblem erforderlich.

Aus welchem Material besteht die Kapillare?

Die Standard-Kapillaren bestehen aus PEEK™. Dieser Kunststoff ist im Gegensatz zu Teflon stabil benetzbar und gewährleistet somit reproduzierbare und driftfreie Messwerte. PEEK™ besitzt eine hohe thermische Beständigkeit, eine gute Beständigkeit gegenüber hochkonzentrierten Laugen, nicht oxidierenden Säuren und Lösungsmitteln sowie eine hervorragende Hydrolysebeständigkeit gegenüber kochendem Wasser.
Natürlich sind auch Teflonkapillaren und Glaskapillaren für spezielle Problemstellungen lieferbar.

Müssen Kapillardaten eingegeben werden?

Nach einem Kapillarwechsel starten Sie eine automatische Kalibrierung, wozu Sie Wasser verwenden. Danach ist das Gerät wieder messbereit.

Wie reinigt man die Kapillare?

Zur Reinigung der Kapillare dient der Reinigungsmodus (clean-Taste). Dabei wird die Kapillare durchblasen, um Partikel oder Flusen, die sich in der Kapillare angelagert haben könnten, zu entfernen. Zum Unterstützen der Reinigung ist es nützlich, die Spitze der Kapillare zusätzlich bei eingeschaltetem Reinigungsmodus in ein Ultraschallbad mit einem der vorangegangenen Probe entsprechenden Lösungsmittel zu tauchen.

Batteriebetrieb?

  • SITA science line t100: 8 Stunden (integrierter Li-Ion-Akku, Ladung per USB oder Netzteil)
  • SITA science line t60: ca. 3 Stunden (Batterien AA Ihrer Wahl)
  • SITA DynoTester+: ca. 8 Stunden (integrierter Li-Ion-Akku, Ladung per USB oder Netzteil)
  • SITA pro line t15: ca. 8 Stunden (integrierter Li-Ion-Akku, Ladung per USB oder Netzteil)

Messwertspeicherung?

Die Messwerte werden permanent im Gerät gespeichert. Natürlich ist auch das direkte Protokollieren am PC oder nachträgliches Auslesen per Windows-Software möglich.

Datenexport?

Messdaten können einfach als Text-, Excel- oder Grafik-Datei aus der SITA online Software exportiert und weiter verarbeitet werden.

 

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