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FAQ - SITA CleanoSpector

Welche Verunreinigungen erfasst der SITA CleanoSpector?

Der SITA CleanoSpector erfasst fluoreszierenden organischen Restschmutz auf Teileoberflächen unter anderem Öle, Fette, Kühlschmierstoffe, Wachse, Korrosionsschutzschichten, Reiniger aber auch Flussmittel oder Lötstoplacke. Es können auch nicht fluoreszierende Stoffe erfasst werden, wenn ihnen ein Fluoreszenzmarker beigemischt wird.

Sind die Kontrollergebnisse des SITA CleanoSpector mit den Ergebnissen von Testtinten vergleichbar?

Die Kontrollergebnisse des SITA CleanoSpector sind nur bedingt mit den Ergebnissen der Testtinten vergleichbar.
Der SITA CleanoSpector erfasst organische Verunreinigungen auf der Oberfläche. Mit den Testtinten wird die Oberfläche hinsichtlich der Benetzbarkeit oder Oberflächenenergie geprüft. Dabei können Verunreinigungen eine unterschiedliche Oberflächenenergie aufweisen. Bei auf der Oberfläche vorhandenen Reinigerresten oder Netzmitteln werden die Ergebnisse der Testtinten verfälscht.

Ist die UV-Strahlung für den Anwender gefährlich?

Nein, die aus der Strahlöffnung austretende UV-Strahlung ist bei der vorgesehenen Nutzung des Gerätes für den Anwender nicht gefährlich.

Welchen Einfluss hat der Messabstand?

Durch Vergrößern des Messabstandes vergrößert sich die angeregte Fläche und die Intensität der Anregungsstrahlung pro Fläche sinkt. Weiterhin sinkt durch den größeren Abstand auch der Anteil der erfassten Fluoreszenzstrahlung, da diese diffus in alle Richtungen gestrahlt wird. Deshalb verringert sich die Intensität der gemessenen Fluoreszenz und die ausgegebene Sauberkeit steigt. Durch Verkleinern des Messabstandes steigt der Anteil der erfassten Fluoreszenzstrahlung, die diffus in alle Richtungen gestreut wird. Dadurch sinkt die ausgegebene Sauberkeit.
Der Messabstand (vorderste Sensorfläche – Teileoberfläche) sollte
4,7 mm +/- 0,2 mm betragen. Bei Verwendung der Abstandhalter werden diese auf die Oberfläche aufgesetzt.

Warum muss der SITA CleanoSpector kalibriert werden?

Um Oberflächen hinsichtlich der Sauberkeit in % bewerten zu können, muss der SITA CleanoSpector auf eine saubere Oberfläche kalibriert werden.
Bei einer Kalibrierung wird die Grundwert der sauberen Teileoberfläche in RFU ermittelt und als 100 % Sauberkeit definiert. Bei den anschließenden Messungen mit dem jeweils ausgewählten Messprofil (Typ Sauberkeit) wird das %-Messergebnis aus dem gemessenen RFU-Wert ermittelt.

Hinweis: Verunreinigungen auf der Linse können fluoreszieren bzw. Licht absorbieren und dadurch die Empfindlichkeit des Gerätes hinsichtlich des Erfassens geringster Verunreinigungen verringern.

Für das Justieren der Fluoreszenzsensoren zur korrekten Ausgabe des RFU-Messwertes werden dem Anwender von SITA Gebrauchsnormale bereitgestellt.

Wie stelle ich eine Kalibrieroberfläche her?

Die Kalibrieroberfläche ist so zu reinigen, dass sie ideal sauber ist und keine Reste fluoreszierenden Materials verbleiben. In vielen Fällen ist dazu eine Intensivreinigung mit der im Prozess verwendeten Reinigungschemie oder mit einem Lösemittel wie Silikonentferner und IPA geeignet. Anschließend muss die Oberfläche vollständig mit DI-Wasser abgespült und in sauberer Luft getrocknet werden.
Bei einer nicht ordnungsgemäßen Probenvorbereitung sinkt die Empfindlichkeit hinsichtlich des Erfassens geringster Verunreinigungen.

Wie viele Kalibrieroberflächen können im SITA CleanoSpector gespeichert werden?

Der SITA CleanoSpector kann jeweils unterschiedliche Kalibrierungen in 255 Messprofilen speichern.

Muss beim berührungsfreien Messen der Sensorkopf senkrecht zur Oberfläche stehen?

Der Sensorkopf sollte bei einer Messung ungefähr senkrecht zur Oberfläche stehen, Abweichungen bis 20° können jedoch vernachlässigt werden. Wird der Sensorkopf schräger zur Oberfläche gehalten, vergrößert sich die durch den Anregungsstrahl angeregte Fläche und die Intensität der Anregungsstrahlung pro Fläche sinkt. Dadurch sinkt der ausgegebene Wert in RFU (oder steigt in %-Sauberkeit).

Welchen Einfluss hat das Umgebungslicht?

Der SITA CleanoSpector führt eine automatische Kompensation des Umgebungslichtes durch. Das Umgebungslicht hat somit keinen Einfluss auf die Kontrollergebnisse.
Direkte Sonneneinstrahlung ist bei einer Messung zu vermeiden, da es dadurch zum Übersteuern der Detektordiode kommen kann. Schnelle Änderungen der Lichtverhältnisse beispielsweise durch Anschalten der Deckenbeleuchtung während einer Messung können zu Messabweichungen führen. Zum Verringern dieser zufälligen Messabweichungen verfügt der SITA CleanoSpector über einen Medianfilter.

 

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